Systemkritik. Warum Intellektuelle den Kapitalismus nicht mögen

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Donnerstag, 17. Mai 2018
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Lu Wunsch-Rolshoven

Der Autor, Dr. Dr. Rainer Zitelmann, https://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Zitelmann und http://www.rainer-zitelmann.de/ schreibt u. a., historisch sei der Kapitalismus gewachsen, "so wie Sprachen gewachsen sind". Er erläutert, Sprachen würden "nicht erfunden, konstruiert und erdacht", sondern seien das Ergebnis ungesteuerter spontaner Prozesse.

"Obwohl das treffend als 'Plansprache' bezeichnete Esperanto schon 1887 erfunden wurde, hat es sich bis heute ganz und gar nicht als weltweit am meisten gesprochene Fremdsprache durchgesetzt, wie es seine Erfinder erwartet hatten. (Hier fehlt der Hinweis darauf, dass Zamenhof 1907 in seiner Rede in Cambridge sehr wohl erläutert hat, man hoffe, das Ziel des Esperanto früher oder später, "eble post multaj jarcentoj", vielleicht nach mehreren Jahrhunderten, zu erreichen, http://www.steloj.de/esperanto/paroloj/kongr3a.html . Desweiteren ist das heutige Esperanto sehr wohl in starkem Maße das "Ergebnis ungesteuerter spontaner Prozesse".)

Zitelmann fährt fort, der Sozialismus sei "so etwas wie eine Plansprache, ein von Intellektuellen erdachtes System".

(Recht langer Artikel, 2.221 Wörter, prinzipiell kostenpflichtig, es gibt aber auch ein 14-tägiges Gratisabonnement)