Ausflüge

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Busausflug ins romantische Blieskastel am Sonntag, 20. Mai von 13.30 – ca. 17.30 Uhr
Ausflugsleiter: Oliver Walz, Zweibrücken
Von Zweibrücken aus starten wir zu einer halbstündigen Fahrt über Einöd und Webenheim  nach Blieskastel wo wir ab dem Paradeplatz, dem Mittelpunkt der Barockstadt mit insgesamt 154 Einzeldenkmälern, wo bereits zur Zeit der Grafen von der Leyen Märkte stattgefunden haben, mit  einem Rundgang durch die romantische Altstadt beginnen. Vorbei am „Haus des Bürgers“, dem ehemaligen „Königlich Bayerischen Amtsgericht“ und dem „Blieskasteler Hof“ gelangen wir zum Geburtshaus von Kardinal Wendel und dann zum „Herkulesbrunnen“, dem ältesten Brunnen der Stadt. 
 
Weiter geht es dann vorbei am“Alten Markt“ mit seinem „Napoleonsbrunnen, auch Schlangenbrunnen genannt,  zum sogenannten „Hinnereck“ mit der „Alten Pfarrgasse“ dem Siedlungskern des mittel- alterlichen Blieskastels, dem ältesten Teil der Stadt. Nun kommen wir zur Schlossbergstraße mit ihren Hofratshäusern, die alle aus der Zeit zwischen 1770 und 1777 datieren. Weiter geht es jetzt nach oben,wo wir schon bald die als Franziskaner-Klosterkirche erbaute Schlosskirche, das zweifelsohne  barocke Prunkstück Blieskastels erblicken. Ein Besuch dieser Kirche ist Pflicht.
 
Danach lohnt sich eine Besichtigung der einst sehr weitläufigen Schlossanlage der Grafen von der Leyen, die zu den bemerkenswertesten Relikten deutscher Baukunst des 17. Jahrhunderts im Saarland zählt. Auch die Orangerie mit dem wunderschönen Barockgarten ist eine Augenweide. 
 
Ganz in der Nähe besuchen wir danach das Wallfahrtskloster mit der Heilig-Kreuz-Kapelle und dem
Klostergarten der Franz von Assisi gewidmet ist. An die Klosteranlage schließt sich eine weitläufige Parkanlage mit Skulpturen des bekannten Bildhauers Karl Riemann an.
 
Wir folgen weiter dem Weg nach oben und gelangen über die Gollensteinstraße zum Alten Hangarten
wo wir die Gelegenheit nutzen, das „Becker-Meisberger-Institut ( BMI ) zu besuchen. Das Institut wurde am 5. Mai 2012 im Beisein vieler Ehrengäste eingeweiht. Der Festvortrag wurde von dem Nobelpreisträger Prof. Dr. Reinhard Selten gehalten. Das BMI verfügt über eine umfangreiche Esperanto- Fachbibliothek und ein beachtliches Archiv. Regelmäßig werden Filmabende, Vorträge und Seminare zum Thema „Interkulturelle Kompetenz“ durchgeführt. Die Betreuung von Doktoranden erfolgt durch den „Wissenschaftlichen Beirat“ unter Leitung von Prof. Dr.Markus Groß.
 
Bei hoffentlich gutem Wetter werden wir dann  mit dem Besuch des Wahrzeichens von Blieskastel, dem 5000 Jahre alten „Gollenstein“unsere Besichtigungstour abschließen. Der Gollenstein ist eines der ältesten Kulturdenkmäler in Deutschland  und gilt mit seiner Höhe von 7 m  als größter Menhir Mitteleuropas. Sehr wahrscheinlich diente er einst heidnischen Kult-und Opferzwecken.
 
 
Der „GOLLENSTEIN“ in Blieskastel
 
 
Ausflug in die Nachbarstadt Pirmasens am Samstag, 19. Mai von 13.30 – ca. 17.30
Ausflugsleiter: Martin Thorenz, Pirmasens
Nur etwa 25 km entfernt von Zweibrücken liegt, am Westrand des Pfälzerwaldes, die kleine Stadt Pirmasens, die in ihrer wirtschaftlichen Blütezeit als „Deutsche Schuhmetropole“ bekannt war. Obwohl heute nicht mehr so viele Schuhe in Pirmasens produziert werden wie früher, ist die Stadt doch weiterhin ein wichtiger Ort für die internationale Schuhfabrikation. Neben der ältesten Schuhfabrik Deutschlands (Peter Kaiser) befinden sich in Pirmasens die Zentralen einiger anderer bekannter Schuhmarken, wie z. B. „Kennel & Schmenger“, „Semler“, „KangaROOS“ oder „Bugatti“ um nur einige zu nennen.
 
Bis zum Jahre 1763 war Pirmasens lediglich ein kleines Dorf im Pfälzerwald mit einem Jagdschlösschen. Landgraf Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt baute das Dorf zur Garnisonsstadt aus und legte den zweitgrößten Exerzierplatz Europas an, auf dem er seine Grenadiere marschieren ließ. Obwohl heute zwei Drittel des Platzes durch Straßen abgetrennt und bebaut sind, lässt auch das verbliebene Drittel die einstige Größe des Platzes noch erahnen. Auf dem von Arkaden umgebenen Platz steht das neue Rathaus und dreimal wöchentlich findet dort der Wochenmarkt statt.
 
In der Fußgängerzone befindet sich die wohl eindrucksvollste Sehenswürdigkeit der Stadt. Gegenüber des Alten Rathauses mit Heimat- und Schuhmuseum erhebt sich vom Schlossplatz aus die gewaltige Schlosstreppe mit dem Schlossbrunnen. Das eigentliche Schloss kam jedoch abhanden. Nach dem Tod des Landgrafen verfiel es und wurde von den Stadtbewohnern als Steinbruch benutzt. An seiner Stelle steht heute die katholische Pirminiuskirche, die dem eigentlichen Gründer der Siedlung, dem heiligen Pirminius, geweiht ist.
 
Das neue kulturelle Zentrum der Stadt Pirmasens ist das Forum Alte Post. Hier finden im aufwendig restaurierten Königlich Bayerischen Postamt wechselnde Kunstausstellungen, Workshops, Konzerte und andere Kulturveranstaltungen statt. Daneben gibt es auch eine Dauerausstellung mit Werken des berühmten Pirmasenser Malers Heinrich Bürckel sowie das Hugo-Ball-Kabinett, welches dem Pirmasenser Dada-Mitbegründer gewidmet ist.
 
Seit zehn Jahren befindet sich in der ehemals größten Pirmasenser Schuhfabrik Rheinberger, das erste Science Center von Rheinland-Pfalz. Dieses „Dynamikum“ genannte Mitmachmuseum bietet über 160 Exponate zum Anfassen und Ausprobieren. Das imposante Gebäude aus der Gründerzeit wurde liebevoll restauriert und bietet heute mehreren Firmen, Ärzten, Zeitungsverlagen und der Touristinfo ausreichend Platz. In direkter Nachbarschaft zum Dynamikum befindet sich die wohl schönste der Pirmasenser Parkanlagen.
 
Der Strecktal-Park wurde in den Jahren 1998/2001 auf dem Sanierungsgelände der ehemaligen Gerberei Gebrüder Fahr AG errichtet. Als Kerngelände für die Gartenschaubewerbung 2000 in Rheinland-Pfalz ursprünglich geplant, wurde ein abwechslungsreicher, multifunktionaler Landschaftspark geschaffen, der zum Erholen, Spazieren, Spielen etc. einlädt und unmittelbar an das Stadtzentrum angrenzt. Das Herzstück des Parkes stellt der Poissy-Garten mit seinen reichhaltigen Staudenpflanzungen dar, welcher  nach der französischen Partnerstadt Poissy benannt ist. Weitere Landschaftselemente wie ein naturnaher Weiher, eine mit alten Obstsorten bestandene Streuobstwiese, ein kleiner Wasserfall und Bachläufe bereichern den Park. Für den Freizeit- und Fitnessbereich stehen ein Kneipp-Becken, eine Seebühne, ein Abenteuer- und Wasserspielplatz sowie diverse Anlagen für Trendsportarten und eine Skateanlage zur Verfügung. Seit 2015 ist der Park Ausgangspunkt für den Pirmasens-Bitsch-Radweg. Im Rahmen eines durch die EU geförderten Projektes wurden mehrere Außenexponate des Dynamikums als Experimentierstationen errichtet und eine Diskgolfbahn mit 15 Stationen angelegt, dazu noch ein Geogarten und ein Seniorenaktivbereich. Pirmasens ist mit zwei Premium-Wanderwegen auch ein hervorragender Ausgangspunkt für Wanderungen durch den Pfälzerwald mit seinen außergewöhnlichen Sandsteinformationen. 
 
 
Busausflug nach  Bitche (FR) am Montag, 21.Mai von 13.30 - ca. 17.30 Uhr
Exkursionsleitung: Brian Moon, Luxemburg
Etwa 30 Kilometer von Zweibrücken entfernt, ist Bitche jetzt die am nächsten gelegene französiche Stadt, aber im Mittelalter gehörte sie zum gleichen Territorium, dem Land der Grafen von Zweibrücken-Bitche.
Zwischen grünen Hügeln erhebt sich auf einer steilen Hochebene ihre Zitadelle, die am Ende des 17. Jahrhunderts der französische Ingenieur und Architekt Vauban entscheidend verstärkte. 
Wir werden durch diese Festungen und das untere Städtchen spazieren  und danach auch das Museum der Zitadelle besuchen.
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