Eine Brücke aus Wörtern bauen. Zamenhof und seine weltweit verbreitete Sprache Esperanto. Buch von Esther Schor

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Veröffentlichungsdatum: 
Donnerstag, 18. Mai 2017
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Ein Buch der Princeton-Professorin Esther Schor

Vor einigen Jahren ist Esther Schor, Professorin für englische Literatur in Princeton, auf Ludwik Zamenhof gestoßen. Zamenhof hat 1887 das Esperanto veröffentlicht, die einzige geplante Sprache, die sich weltweit verbreitet hat und die in Konkurrenz zu den traditionellen Sprachen getreten ist. So ist die Esperanto-Wikipedia mit 240.000 Artikeln mittlerweile größer als etwa die dänische Ausgabe und China veröffentlicht täglich Nachrichten in Esperanto, http://esperanto.china.org.cn . Man schätzt, dass ein paar Millionen Menschen Esperanto gelernt haben, und es gibt heute etwa tausend Esperanto-Muttersprachler.

Am 26. Juli wird dieses Jahr der 130. Geburtstag von Esperanto gefeiert - im Zamenhof-Jahr, in dem an den 100. Todestag von Ludwik Zamenhof erinnert wird (14. April 1917).

Esperanto in Kuba, Vietnam und Brasilien

Esther Schor hat ein Buch zu Ludwik Zamenhof veröffentlicht, in dem sie nicht nur das Leben von Zamenhof vorgestellt hat, sondern darüber hinaus ihre eigenen Erfahrungen mit Esperanto schildert, das sie vor einigen Jahren für ihre Studien gelernt hat. Sie ist zu Esperanto-Veranstaltungen in Kuba und Vietnam gefahren und war einige Zeit in einem Kinderprojekt in Brasilien, sie hat Kontakt zu Esperanto-Sprechern aus Dutzenden von Ländern geknüpft und sie hat die Esperanto-Literatur kennengelernt.

Erlebnisse mit einer kleinen Weltsprache

Als Esther Schor mehr und mehr feststellte, dass diese Welt des Esperanto den Außenstehenden weitgehend unbekannt ist ("Esperanto, das spricht doch niemand, oder?"), hat sie die Erzählungen über ihre Erlebnisse mit Esperanto in ihre Zamenhof-Biographie miteingebunden.

Bridge of Words:
Esperanto and the Dream of a Universal Language

Das Werk von Esther Schor, die bisher neben Sachbüchern auch einige Gedichtbände veröffentlicht hat, ist im vergangenen Jahr in New York erschienen. Rezensionen erschienen in vielen Zeitungen und Internetseiten, u. a. in der New York Times Book Review, The New Yorker, Slate, Washington Times und LA Review of Books.

https://www.nytimes.com/2016/11/13/books/review/bridge-of-words-esperanto-esther-schor.html?_r=0

http://www.newyorker.com/magazine/2016/10/31/a-language-to-unite-humankind

http://www.slate.com/articles/arts/books/2016/10/esther_schor_s_bridge_of_words_reviewed.html


https://lareviewofbooks.org/article/esperanto-language-of-hope-esther-schors-bridge-of-words/#
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Aus Rezensionen:

“Esther Schor has crossed continents, tunneled under the Tower of Babel, brooded over the twentieth century’s darkest traumas and brightest dreams, and spoken endless Esperanto in an effort to understand how a language freighted with human tragedy still lives like a kiss on the lips of its speakers. This is a beautiful, mysteriously moving book by a fearless writer who set out to find the soul of a language, knowing full well that it was her own soul she was after all along.”
Jonathan Rosen, Autor von 'Joy Comes in the Morning'

“Esther Schor brings a scholar’s rigor and a poet’s ear to the astonishing, century-long story of Esperanto, from its Jewish inventor in nineteenth-century Poland to its fractious, worldwide devotees today. Tracing this utopian tale philosophically, politically, and personally, like a sympathetic yet clear-eyed analyst, she interprets the recurring dream of a universal language, revealing its meaning for our lives today.”
Alisa Solomon, Autorin von 'Wonder of Wonders'

https://www.amazon.com/Bridge-Words-Esperanto-Universal-Language/dp/0805090797

Rezensionen

Sammlung von Rezensionen
http://www.esperantic.org/en/publications/esperanto-in-the-media/
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