Brücken bauen

Veröffentlichung: 
Donnerstag, 11. Februar 2016
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Esperanto-Kurse an Schulen und auch an Hochschulen sind die Ausnahme, zusätzliche freiwillige Angebote haben es angesichts hoher Pflichtauflagen generell schwer. Harald Faber bedauert das. Der Theologe organisiert an der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie im niedersächsischen Hermannsburg bei Celle den Sprachenunterricht für Vertreter von 20 Nationen, die sich untereinander meist auf Englisch verständigen. Weltweit haben circa 1,5 Milliarden Menschen Englisch gelernt, dazu kommen noch die Muttersprachler - warum sich also mit Esperanto beschäftigen? "Über Esperanto ist eine gleichberechtigte Kommunikation möglich, denn niemand ist Muttersprachler. Bei Englisch sind dagegen die Muttersprachler immer im Vorteil", sagt Faber.