Die Sprache als kleinster gemeinsamer Nenner: 400 junge Esperanto-Sprecher aus aller Welt treffen sich in Wiesbaden

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Samstag, 1. August 2015
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Lu Wunsch-Rolshoven

Wenn Leo Sakaguchi erzählt, warum er auf der Welt ist, klingt das erst mal verwunderlich: Die Grundlage seines Daseins ist nämlich eine erfundene Sprache. Ohne sie würde es ihn nicht geben. „Esperanto ist die Basis meiner Existenz“, sagt der 27-jährige Student. Denn Sakaguchis Eltern – der Vater Japaner, die Mutter Polin – hätten sich wahrscheinlich weder kennengelernt, noch unterhalten können und schon gar nicht verliebt, wenn besagte Sprache nicht erfunden worden wäre. (...)