Literatur und Zeitschriften

Esperanto-Literatur

Krimis und Comics, Romane und Gedichtbände – es gibt jede Art von Literatur in Esperanto, insgesamt mehrere zehntausend Titel. Viele Schriftsteller und Autoren aus mehreren Ländern haben ihre Werke original in Esperanto geschrieben. Es gibt aber auch viel übersetzte Literatur: Goethes „Faust“, Dantes „Göttliche Komödie“, Cervantes‘ „Don Quixote“, die Bibel und der Koran – oder auch Comics wie „Asterix“ oder „Tim und Struppi“.

Bücher in Esperanto kann man unter anderem beim Esperanto-Buchversand des Deutschen Esperanto-Bundes bestellen oder beim Bücherdienst des Weltesperantobundes UEA. Eine große Auswahl an Büchern, Schallplatten & CDs, Aufklebern oder auch Briefmarken mit Esperanto-Motiven bietet der Esperanto-Internet-Shop des Flämischen Esperanto-Bundes in Antwerpen, Belgien. 

Zeitschriften

Neben "Esperanto aktuell", der Zeitschrift des Deutschen Esperanto-Bundes, gibt es zahlreiche weitere Zeitschriften in Esperanto, zum Beispiel:

  • Monato - ein monatlich erscheinendes Nachrichtenmagazin auf Esperanto über Politik und Zeitgeschichte 
  • Unesko-Kuriero - monatlich erscheinende Zeitschrift der UNESCO, der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur. Die Zeitschrift erscheint in 30 Sprachen, auch in Esperanto.
  • Le Monde diplomatique - die internationale Zeitschrift mit Analysen und Kommentaren aus den Bereichen Politik, Gesellschaft und Kultur erscheint als Online-Ausgabe auch in Esperanto.
  • Beletra Almanako - eine Zeitschrift über Esperanto-Literatur
  • La Ondo de Esperanto – ebenfalls eine Zeitschrift über Esperanto-Literatur mit umfangreichem Online-Archiv: Hier kann man Auszüge übersetzter Literatur auf Esperanto lesen (z.B. von Günter Grass, Hermann Hesse, Loriot, J.R.R. Tolkien, Jules Verne, Arthur Conan Doyle)
  • Die Online-Zeitschrift Libera Folio mit Berichten und Kommentaren über die Esperanto-Bewegung.

Im Rückspiegel - Esperantologie

Esperanto - vom Schreibtisch-Projekt zur gesprochenen Sprache - ist auch aus Sicht der Geschichte und Forschung interessant. Die österreichische Nationalbibliothek hat zahlreiche wichtige alte Werke aus der Esperanto-Geschichte elektronisch zugänglich gemacht. Darunter sind zum Beispiel Ausgaben des "Unua Libro" aus dem Jahr 1887 in verschiedenen Sprachen und viele Jahrgänge der Zeitschrift "Germana Esperantisto".