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Nicht minder oder auf eine ganz andere Art und Weise menschlich berührend war Dor Zlekha Levys Projekt Esperoj: eine Musikinstallation, die sich über neun oder zehn im Kreis neben je einem Sitzhocker an je einer stabartigen Säule befindlichen Kopfhörer musikalisch erleben lässt. In Endlosschleife erklingt da die auf Esperanto a capella gesungene sechsstrophige Hymne "La Espero": gesungen vom Student Choir of Musrara (dirigiert von Laila Mazal Yenishen), und das klang dann fast schon gregorianisch, hatte also eine faszinierend ruhige und beruhigende Attitüde. Die erste und die letzte Strophe des aus dem Jahr 1890 stammenden Hymnentextes von Ludwik Lejzer Zamenhof (1859-1915) liest sich in der deutschen Übersetzung so hier: (...) |
Jubiläumsausstellung
im JÜDISCHEN MUSEUM BERLIN