
"Die aus dem Café, sie hat mich eingeladen - du weißt schon. Wo ist mein ... aber ich brauche mich ja nicht besonders anzuziehen." Es fehlen Namen, Worte. Sätze gehen verloren. Gewöhnliche Routinen gehen verloren. "Erst die Marmelade und dann die Butter?" "Heute mache ich nicht die Rollläden hoch." Erst verschwindet die Sicherheit, dann das Selbstvertrauen. "Wo ist der Schlüssel?"
Eine gewisse Tüdeligkeit setzt man allgemein voraus in der Vorstellung von alten Leuten. Dass sie aber eine Krankheit sein kann und auch jüngere Menschen betreffen kann, das ist noch nicht so lange im allgemeinen Bewusstsein.
Heute wissen wir, dass es mehrere Arten von Demenz gibt, die Alzheimer-Demeenz ist nur eine von ihnen. Die Degeneration von Nervenzellen kann auch mangelnde Blutversorgung bewirken, fehlende oder sich falsch verhaltende Proteine, oder sekundär ein ganzes Bündel anderer Krankheiten. Das Robert-Koch-Institut berichtet von 1,8 Millionen Menschen in Deutschland, die an Demenz leiden - einer steigende Zahl, die mit dem Durchschnittsalter korreliert.
Die Mediziner sind sich einig: Demenz ist (heute noch) nicht heilbar. Aber lässt sich die Krankheit vermeiden, lässt sie sich bremsen, sind die Symptome zu beherrschen?
Snaige wird über ihre Kenntnisse und Erfahrungen sprechen
im Sobi.