Deutschland seit 1990

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Hinweis (26.12.2014): Diese Seite wird demnächst überarbeitet!

Nach der Wiedervereinigung und dem Fall des Eisernen Vorhangs begann ein neuer Abschnitt in der Geschichte der DEJ. Die vormals geteilte Welt erschien nun greifbarer. Die Erfolge auf dem Gebiet der internationalen Jugendarbeit belohnte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 1993 mit einer Anerkennung der DEJ als Träger der freien Jugendhilfe nach § 75 KJHG. Mit Mitteln aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes konnte die DEJ fortan ihr Angebot für Mitglieder erweitern und verbessern.

Umzüge der Bundesgeschäftsstelle geschahen in den 90ern sehr häufig. Nach der Vereinigung der beiden Esperanto-Jugenden gab es zunächst eine Zeit lang zwei Geschäftsstellen in Bonn und Berlin. Seit 1994 ging es komplett nach Berlin, wo man von Unter den Linden über die Chausseestraße und Grellstraße eine Bleibe im Esperanto-Haus in der Einbecker Straße 36 fand.

Die rasche Verbreitung des Internets nutzte die DEJ 1996 mit dem Erwerb der Domain esperanto.de, die seitdem zusammen mit dem Deutschen Esperanto-Bund betrieben wird. Seit 2003 sind die neuen Ausgaben der Vereinszeitschrift kune auch vollständig im Internet lesbar. Alle bisher erschienenen Exemplare liegen in unserer Bundesgeschäftsstelle im Archiv zum Schmökern bereit. 2010 wurde die Vereinszeitschrift in Papierform eingestellt, da sie seit mehreren Jahren nur noch unregelmäßig erschien und junge Leute lieber im Internet Neuigkeiten erfuhren und sich vernetzten.

Mittlerweile erscheint die kune wieder regelmäßig in Papierform in sechs Ausgaben pro Jahr und zwar als integraler Bestandteil der Zeitschrift des Deutschen Esperanto-Bundes, der Esperanto aktuell.

Zum Jahreswechsel 2008/09 fand die letze Internationale Woche statt. Seit 2009 findet stattdessen in Zusammenarbeit mit der Polnischen Esperanto-Jugend die Jugend-Esperantowoche statt, die abwechselnd auf deutscher und polnischer Seite organisiert wird.

Weiterlesen: Ausführliche Artikel zur Geschichte von Esperanto hat die Zeitschrift “La Ondo de Esperanto” zusammengestellt. 

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