Forschen

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Esperanto ist ein in der Geschichte der Menschheit einzigartiges Phänomen: ein Mensch entwickelte eine Sprache und veröffentlichte sie. Innerhalb eines Jahrhunderts entwickelt sie sich zu einer Sprache, die für alle Situationen geeignet sind und auch von einigen Muttersprachlern gesprochen wird. Grund genug, das Phänomen zu erforschen. Diese Aufgabe fällt in die wissenschaftliche Disziplin der Interlinguistik. In Deutschland befasst sich die Gesellschaft für Interlinguistik (GIL) damit, deren Konferenz jedes Jahr Ende November in Berlin stattfindet.

Die möglichen Forschungsfragestellungen sind sehr vielfältig. Sie reichen von Linguistik über Soziologie bis zur Sprachenökonomie. In vielen Studienfächern ist es möglich, im Rahmen von Studien-, Projekt- oder Abschlussarbeiten eine Facette von Esperanto zu untersuchen. Dies vereint mehrere Vorteile:

  • der/die Durchführende ist für das Thema oft motivierter als für vorgegebene Themen
  • die Esperanto-Welt gewinnt neue Erkenntnisse
  • Esperanto wird - zumindest bei den Betreuern - bekannt(er).

Keine Idee, was man untersuchen könnte? Wir würden uns freuen, wenn jemand der Frage nachgeht, wer heutzutage eigentlich Esperanto spricht.

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