Esperanto: Mittel zur Völkerverständigung

Völkerverständigung war das Leitmotiv von Ludwig Zamenhof, der die Sprache 1887 der Öffentlichkeit vorstellte. Er wollte damit erreichen, daß sich Menschen verschiedener sprachlicher Herkunft leichter verständigen können.

Dabei spielten für ihn eigene Erfahrungen eine Rolle, die er in seiner Heimatstadt Bialystok beim Zusammenleben von Russen, Polen, Deutschen und Juden machte.

Das Prinzip, das dieser Art Völkerverständigung zugrunde liegt, basiert auf vollständig gleichen Ausgangsbedingungen für jeden: da Esperanto niemandes Muttersprache ist, muß jeder es erst lernen. So geht jeder einen Schritt auf den anderen zu.

Heutzutage zeigt sich diese Art der Völkerverständigung auf vielfältige Weise in der Praxis: