Esperanto macht Spaß
Praktisch jeden Tag findet irgendwo auf der Welt ein organisiertes Treffen
von Esperanto-Sprechern statt. Die Treffen reichen von regelmäßigen
Ortsgruppen-Treffen bis zu großen internationalen Kongressen, von
Jugend- bis zu Familientreffen.
Eine Liste der Ortsgruppen und der Ansprechpartner ist zu finden auf der
Homepage des Deutschen Esperanto-Bundes e.V. <http://www.esperanto.de>.
Dort findet sich auch eine Übersicht über die wichtigsten internationalen
Treffen.
Newsgroups im Internet (z.B. soc.culture.esperanto) tauschen sich regelmäßig
über Fragen rund um die internationale Sprache aus.
Weltweit existieren Hunderte von Zeitschriften auf Esperanto. Der Esperanto-Weltbund
bringt die Zeitschrift “esperanto” heraus, ein privater Verlag in Antwerpern
verlegt die Monatszeitschrift “Monato”. In ihr schreiben Berichterstatter
aus der ganzen Welt über aktuelle politische Ereignisse in ihren Ländern.
Verschiedene Radiostationen (z.B. Warschau, Wien, Rom, Bern, Peking) strahlen
regelmäßig Sendungen in Esperanto aus.
Mehrere Musikgruppen singen auf Esperanto und haben CDs und Schallplatten
auf Esperanto herausgebracht. So beispielsweise die friesische Gruppe “Kajto”,
die skandinavische Gruppe “Amplifiki” und die slowakische Gruppe “Team”.
Dutzende von Fachgruppen tauschen sich weltweit ständig aus - von
den esperantosprachigen Kaufleuten über die Katholiken bis zu den
Feministinnen, von den Briefmarkensammlern über die Schachspieler
bis zu den Naturfreunden.
Esperanto bietet eine reiche Literaturlandschaft – Schriftssteller aus
der ganzen Welt schreiben originär in Esperanto Romane, Gedichte,
Kurzgeschichten u. v. a.
Esperanto-Sprecher zeichnen sich durchweg durch eine große Offenheit
und ein großes Interesse gegenüber anderen Völkern und
Kulturen aus, sie reisen gerne oder empfangen gerne Gäste. Wer Freunde
in allen Erdteilen finden möchte, hat mit Esperanto eine gute Gelegenheit
dazu.