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Zum Bildungsteil der Veranstaltung gehören nicht nur Esperanto-Sprachkurse Vorträge und Arbeitsgruppen, sondern auch Prüfungen für die Fortgeschrittenen. Frau Zsófia Kóródy vom Welt-Esperantolehrer-Bund bietet die Sprachkompetenzstufen B1, B2 und C1 nach dem Europäischen Referenzrahmen für Fremdsprachenprüfungen an.
Abends gibt es natürlich eine Diskothek für die Jüngeren, einen "Hexenball" für Jung und Alt und ein Konzert der litauischen Band Asorti, selbstverständlich mit komplettem Esperanto-Repertoire.
Mit dem Internet und der Globalisierung findet Esperanto in den letzten Jahren zunehmende Aufmerksamkeit. Die Vorteile der internationalen Sprache, leichte Erlernbarkeit und Verständigung auf gleicher Augenhöhe, werden in einer vielsprachigen Welt auch im privaten Bereich wichtiger. Die Erziehung zu Toleranz und zur Selbstverständlichkeit des Anderen wird von vielen Eltern als wichtig angesehen. Esperanto ist eben viel mehr als nur ein Verständigungsmittel.
Kontakt:
Pressedienst Printempa Semajno Internacia http://www.esperanto.de/psi/
Dr. Rudolf Fischer, 0151 51 33 67 94 presse@esperanto.de
2.-9.4.2010 im Haus Sonnenberg: Tel. 05582 944-0
vor dem 2. April (Karfreitag): 02573 / 626 (Tel.+Fax+AB)
Privatadresse: Gustav-Adolf-Str. 2a, 48356 Nordwalde
In der deutschen Fassung des Rundbriefes heißt es dazu: "[...] Die Esperanto-Sprechenden in Deutschland verfolgen mit Interesse die Bemühungen der europäischen Instanzen, die Verständigung in Europa zu ermöglichen und gleichzeitig den Erhalt aller europäischen Sprachen zu garantieren. Beides ist auch das Ziel der Esperanto-Freunde.
Die Situation der internationalen Sprache Esperanto war nie besser als heute: Man kann die Sprache in allen Ländern der Welt leicht im Internet erlernen, und ihre Kultur zeigt sich fortwährend in Büchern, Netzauftritten, Zusammenkünften, Radio- und Fernsehbeiträgen und nicht zuletzt im lebhaften Gedankenaustausch über die Grenzen hinweg.
Esperanto könnte ein Katalysator für eine europäische Identität sein, die die nationalen Identitäten überkuppelt, ohne diesen Konkurrenz zu machen. Die Europa-Hymne auf Esperanto beispielsweise hat beim Präsidenten des Europäischen Parlamentes, Jerzy Buzek, großen Anklang gefunden.
Esperanto kann das Fremdsprachenlernen generell erleichtern, eher als andere Sprachen, da es mit seiner Regelmäßigkeit und seinem klaren Aufbau Lernende schnell zu einem motivierenden Erfolg führt, auch bei nicht besonders Sprachbegabten. Deshalb kann das Esperanto die EU in ihrer jetzigen Fremdsprachenpolitik unterstützen, dass jeder Bürger seine Muttersprache und zwei weitere Sprachen erlernt. Bei Interesse können wir Ihnen die bisherigen Erfahrungen eines in England initiierten Schulprojektes mit Esperanto als erster Fremdsprache vermitteln. An der Universität Münster/Westf. werden Studenten in 14 Doppelstunden auf das Niveau A2 des Europäischen Referenzrahmens gebracht und schließen bereits mit einer einsprachigen Prüfung ab." (Zitatende)
Dem Thema der Lösung des Verständigungsproblems in Europa widmet sich auch ein Wochenendseminar des Deutschen Esperanto-Bundes, das in Zusammenarbeit mit dem internationalen Haus Sonnenberg vom 17. bis 19. September 2010 in St. Andreasberg/Harz stattfindet. Die Leitung hat Dr. Seán O' Riain (Irland/Brüssel).
Wenn die Esperantofreunden schon ohnehin jedes Jahr den 15. Dezember als "Zamenhof-Tag" begehen, so ist der 150. Geburtstag des Sprachpioniers ein Anlass, in diesem Jahr besonders festlich zu feiern. Größere Veranstaltungen werden vor allem aus Dresden (11.-13.12.2009), aus Berlin (13.-19.12.2009) und aus Herzberg am Harz - der Esperanto-Stadt (15.12.2009) gemeldet.
Im Rahmen vieler Besuche von Esperantofreunden aus aller Welt in Herzberg war die Idee entstanden, der Esperantostadt ein Bildnis von Dr. Zamenhof zu übergeben. Durch Spenden von Esperanto-Sprechern wurden ein schwarzer Marmorsockel und eine weiße Mamorbüste in China hergestellt. Der Sockel enthält in deutscher, polnischer und chinesischer Sprache sowie in Esperanto Angaben zu Dr. Zamenhof. Höhepunkt des Festprogramms ab 14 Uhr ist ein Vortrag des bekannten Sprachwissenschaftlers Aleksandr Korjenkov aus Kaliningrad. Ihm folgen Grußworte von Vertretern von Esperanto-Verbänden und -organisationen aus Deutschland und aller Welt. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch den Chor des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums unter der Leitung von Herrn Gödecke.
Herzberg am Harz benutzt seit dem 12. Juli 2006 den offiziellen Beinamen "die Esperanto-Stadt", auf Esperanto: "la Esperanto-urbo". Dafür hatten alle vier Parteien des Stadtrates gestimmt und damit der Tatsache Rechnung getragen, dass die reizvolle Kleinstadt mit ihrem Zentrum für Kultur und Weiterbildung des Deutschen Esperanto-Bundes eine besondere Nähe zu Esperanto hat.
Nähere Information bei:
Peter Zilvar, Interkulturzentrum Herzberg
Grubenhagenstraße 6, 37412 Herzberg am Harz - die Esperanto-Stadt
esperanto-zentrum@web.de, Telefon 05521-5983
Das Zamenhof-Fest Ort: findet in der Max-Taut-Aula, Fischerstr. 36 (Ecke Schlichtallee), 10317 Berlin (Lichtenberg, S-Bahnhof Rummelsburg) statt und beginnt um 19:00 Uhr. Es wird ein abwechslungsreiches Kulturprogramm geboten. So trägt der polnische Barde Georg Handzlik Balladen auf Polnisch und Esperanto vor, Martin Wiese vertritt den Esperanto-Rock- und -Pop und die Gruppe Querbeet spielt Klezmer-Musik. Für den Festvortrag über das Trachten und Schaffen von Ludwig Zamenhof konnte Prof. Martin Haase (Universität Bamberg) gewonnen werden. Grußworte sprechen Marek Prawda, Botschafter der Republik Polen und Christina Emmrich, Bürgermeisterin von Berlin-Lichtenberg.
Grußwort von Louis Zaleski-Zamenhof
Zamenhof bei Wikipedia (deutsch)
Pressesprecher:
Roland Schnell
Mobil: 0 160 / 71 12 247
esperanto@berlin.de
Verantwortlich:
Esperanto-Verband Berlin-Brandenburg e.V.
Einbecker Str. 36
D-10317 Berlin
Dr. Ludwig Lazarus Zamenhof ist der Begründer der internationalen Brückensprache Esperanto. Damit wollte er eine leicht erlernbare, neutrale Sprache für die internationale Verständigung zu entwickeln, die jedoch andere Sprachen nicht ersetzen sollte. Auf Initiative Zamenhofs entstand die internationale Sprachgemeinschaft der Esperanto-Sprecher, inzwischen in etwa 120 Ländern. Zamenhof wurde am 15. Dezember 1859 in der polnischen, damals zum Russischen Reich gehörenden Stadt Białystok geboren, einer ethnisch gemischten Stadt, in der Polen, Weißrussen, einige Deutsche und vor allem Jiddisch sprechende Juden lebten.
Bereits als Kind interessierte sich Zamenhof für Fremdsprachen. Die bevorzugte Sprache des Vaters war Russisch, der Mutter Jiddisch, von der Straße dürfte er Polnisch gelernt haben. Wohl früh lernte er Deutsch und Französisch kennen, in der Schule dann Griechisch, Latein und Englisch. Außerdem muss er Hebräisch gut beherrscht haben, aus dem er später das Alte Testament ins Esperanto übersetzte.
Ihm schwebte schon früh eine neue, leicht zu erlernende Sprache vor, die der zerstrittenen Menschheit ein neutrales Forum liefern könnte. Gegen 1885 war Zamenhof mit seinem endgültigen Entwurf fertig, den er 1887 in verschiedenen Sprachen veröffentlichte, zuerst am 26. Juli auf russisch. Der deutsche Titel lautete: "Internationale Sprache" (Lingvo Internacia), und so hieß zunächst auch die Sprache. Da Zamenhof um seinen Ruf als Arzt fürchtete, gab er die vierzigseitige Broschüre unter dem Decknamen Dr. Esperanto heraus. (Esperanto heißt wörtlich "ein Hoffender"). Bald jedoch setzte sich dieses Pseudonym als Synonym für die Sprache selbst durch. Um 1900 fasste Esperanto, nach dem Russischen Reich und Schweden, auch in Westeuropa Fuß. Bis zum Ersten Weltkrieg wurden Ortsgruppen und Landesverbände von Esperantisten auf allen Kontinenten gegründet. Dies befreite Zamenhof von der persönlichen Verantwortung für seine Sprache, die endgültig unabhängig von ihm geworden war.
Als Zamenhof mit 57 Jahren am 17. April 1917 starb, begleitete eine große Menschenmenge den Leichenzug zum jüdischen Friedhof Warschaus. Dabei waren nicht nur Esperanto-Sprecher, sondern auch viele der armen jüdischen Patienten Zamenhofs.
Man erinnerte sich an ihn als einen bescheidenen, etwas schüchternen Mann, sehr idealistisch und angenehm im Umgang. Erst später hat die Forschung ergeben, dass Zamenhof auch nüchtern und abwägend war und es geschickt vermied, sich von Teilen der Anhängerschaft gegen andere instrumentalisieren zu lassen. Noch heute sind seine Aussagen zur Sprache eine der Grundlagen der Esperanto-Akademie.
(Quelle: Wikipedia)Esperanto ist die am weitesten verbreitete internationale Plansprache. Doktoro Esperanto (Esperanto "Hoffender") war das Pseudonym, unter dem Dr. Ludwik Lejzer Zamenhof 1887 die Grundlagen der Sprache veröffentlichte. Seine Absicht war es, eine leicht erlernbare, neutrale Sprache für die internationale Verständigung zu entwickeln, die jedoch andere Sprachen nicht ersetzen sollte. Auf Initiative Zamenhofs entstand eine internationale Sprachgemeinschaft, inzwischen in etwa 120 Ländern. Esperanto ist besonders leicht erlernbar, weil der Wortschaft überwiegend aus den am meisten verbreiteten europäischen Sprachen schöpft und die Grammatik darüber hinaus sehr regelmäßig ist.
Praktisch angewendet wird Esperanto vor allem
Außerdem gibt es eine umfangreiche Übersetzungs- und Originalliteratur. In speziellen Fällen wird Esperanto verwendet als Wissenschaftssprache, Handelssprache und als Arbeitssprache einiger Nichtregierungsorganisationen.
Der Esperanto-Weltbund (Universala Esperanto-Asocio (UEA)) ist heute die größte Dachorganisation der Esperanto-Sprecher. Er ist politisch und religiös neutral, nicht jedoch gegenüber den Menschenrechten und der Sprachenfrage in internationalen Beziehungen. Die Ziele des Weltbundes sind unter anderem die Verbreitung der internationalen Plansprache Esperanto und die Förderung von Verständnis für Menschen anderer Länder und Kulturen. Er hat sowohl Einzelmitglieder als auch angeschlossene Landesverbände. 1908 wurde die UEA in der Schweiz gegründet. Heute hat sie ihren Sitz in der niederländischen Stadt Rotterdam. Vorsitzender seit 2007 ist der Sprachwissenschaftler Probal Dasgupta aus Indien.
Der Deutsche-Esperanto-Bund (DEB) ist der Verband der Esperanto-Sprecher in Deutschland. Der DEB hat 1600 Mitglieder, die zentral verwaltet werden; in den meisten Bundesländern gibt es Landesverbände, außerdem sind dem DEB Ortsgruppen angeschlossen. Jährliche Hauptveranstaltung ist der Deutsche Esperanto-Kongress, den der DEB möglichst gemeinsam mit Esperanto-Verbänden von Nachbarländern organisiert. Vorsitzender des DEB ist seit 2007 der Münsteraner Sprachwissenschaftler Dr. Rudolf Fischer.
Der DEB hat in Herzberg/Harz seine Aus- und Weiterbildungsstätte (Interkultura Centro Herzberg, ICH). Dort kann man die Sprache erlernen oder anderen Vorträgen, Kursen und Seminaren folgen. In Berlin gibt es ein Informationszentrum des DEB. Geschäftsstelle: Einbecker Str. 36, D-10317 Berlin, infozentrum@esperanto.de
Seit dem 12. Juli 2006 benutzt Herzberg den offiziellen Beinamen "die Esperanto-Stadt", in Esperanto: "la Esperanto-urbo". Dafür stimmten alle vier Parteien des Stadtrates. Aktive Esperanto-Sprecher gibt es in Herzberg seit Mitte der sechziger Jahre, als Joachim Gießner begann, die neutrale Brückensprache im Herzberger Bahnhof zu unterrichten. Über die Stadtgrenzen hinaus wirkte Gießner jahrzehntelang als außerordentlich reger und geschätzter Vorsitzender des deutschen und des internationalen Eisenbahner-Esperanto-Fachverbandes. Zudem übersetzte er hunderte Lieder, Opern, Operetten, Bücher und Fachartikel ins Esperanto.
Seit einigen Jahren zieht besonders das Interkulturelle Zentrum Herzberg in der Grubenhagenstraße 6 Esperanto-Freunde aus dem In- und Ausland an. Es ist zugleich Filiale für Weiterbildung und Kultur des Deutschen Esperanto-Bundes und Bildungszentrum für den Internationalen Esperanto-Lehrerverband. In Herzberg finden das ganze Jahr über Esperanto-Sprachkurse, Ausbildungsprogramme für Esperanto-Lehrer und andere Bildungsveranstaltungen statt.
Besonders erfolgreich erwies sich Esperanto für die Belebung der Beziehungen zur polnischen Partnerstadt Góra. Im April 2005 vereinbarten die Bürgermeister Gerhard Walter und Tadeusz Wrotkowski, Esperanto als neutrale, leicht erlernbare Sprache für direkte Kontakte zwischen den Bürgern beider Städte zu nutzen. Inzwischen wird Esperanto in den Schulen der Partnerstädte unterrichtet. Im August 2006 trafen sich zum ersten Mal Herzberger und Góraer Esperanto-Schüler zu gemeinsamen Sommerferien in Herzberg-Pöhlde. Ähnliche Begegnungen sollen auch in den kommenden Jahren organisiert werden - mit jungen Gästen aus noch mehr Ländern.
Nähere Information bei:
Peter Zilvar, Interkulturzentrum Herzberg
Grubenhagenstraße 6, 37412 Herzberg am Harz - die Esperanto-Stadt
esperanto-zentrum@web.de, Telefon 05521-5983
(DEB) Die politischen Gegner des amerikanischen Präsidenten Barack Obama beschuldigen ihn einer neuen "Sünde" gegen den amerikanischen Geist: Er wolle durchsetzen, dass alle US-Amerikaner Esperanto lernen.
In einem Blog der konservativen Internetseite sodahead.com [1] heißt es, Obama wolle Esperanto als zweite Sprache in den USA einführen.
Für manch konservativen Kritiker des amerikanischen Präsidenten offensichtlich eine schreckliche Bedrohung, die in einer Reihe steht mit Anschuldigungen, Obama sei Sozialist, Nazi, Islamist oder würde die Einrichtung von Konzentrationslagern für Nicht-Gleichgesinnte planen.
Dass Esperanto eine Brückensprache für sehr viele Menschen völlig unterschiedlicher Herkunft und Weltanschauung ist, die sich besonders dem friedlichen Zusammenleben zwischen den Völkern verbunden fühlen - das hat sich bei diesen Bloggern nicht herumgesprochen.
[1] http://www.sodahead.com/world-news/hussein-obamas-nwo/blog-164741/
In Herzberg am Harz - der Esperanto-Stadt tagen vom 28. Mai bis 3. Juni der 8. Europäische und der 86. Deutsche Esperanto-Kongress in Zusammenarbeit mit der Stadt. Vierhundert Teilnehmer aus ca. 30 Ländern erwartet ein außerordentlich reichhaltiges Programm.
In seinem Grußwort zu dem Esperantokongress schreibt der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff: "Sprache verbindet, sie ermöglicht die Kommunikation auch über Grenzen hinweg. (...) Die Esperanto-Bewegung hat sich seit Jahrzehnten der Aufgabe verschrieben, eine gemeinsame Sprache zu entwickeln, um der Verständigung zwischen den Völkern und damit dem Frieden zu dienen. (...) Tragen Sie mit ihrem Austausch zu einem vielgestaltigen Europa bei, das sich seiner kulturellen Wurzeln bewusst ist und das gemeinsam in einem Haus seine Zukunft gestalten will."
Eine beeindruckende Reihe an Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen wird während des Esperantokongresses angeboten, zum Beispiel zu folgenden Themen: Europa zwanzig Jahre nach dem Mauerfall, Die veränderte Wahrnehmung von Osteuropa, Sprachprobleme in Bildung und Wissenschaft in einem multikulturellen Europa, Tschechien und der Euro, Die Vereinigung der beiden deutschen Esperanto-Bünde in den neunziger Jahren, Ausbau von Herzberg am Harz - der Esperanto-Stadt, Ausbildungsweg zum Esperanto-Fachdiplom. Vortragende sind engagierte Esperanto-Sprecher aus ganz Europa, wie Dr. Sean O'Rian aus Brüssel, Zlatko Tišljar aus Slowenien oder Dr. Rudolf Fischer, der Vorsitzende des Deutschen Esperanto-Bundes.
Ein sehr großes Kulturprogramm findet während des gemeinsamen Kongresses statt: Musikalische Darbietungen des Chors des ungarischen Parlaments SENATOROK, des Kindertanzensembles Rhytmix aus Torun (Polen), der Sänger Ralph Glomp (Hamburg) und Alfons Hoffmann, des Esperanto-Barden Georg Handzlik und der Kulturgruppen des Gymnasiums Herzberg umrahmen die Sitzungen und Vorträge.
Besondere Höhepunkte sind die Händel-Festspiele im Rittersaal des Herzberger Schlosses und ein Theaterabend. Ein abwechslungsreiches Ausflugsprogramm zu interessanten Zielen im Harz und in Süd-Niedersachsen rundet die Tagung ab.
Der Bürgermeister der Stadt Herzberg am Harz Gerhard Walter sowie mehrere weitere Vertreter der niedersächsischen Politik nehmen immer wieder an dem Programm teil. Die Kongressteilnehmer sollen an dem traditionellen Herzberger Pfingstfest der Stadt am Pfingstsonntag mit Umzug durch die Stadt marschieren.
Während des Kongresses findet auch die Jahreshauptversammlung des Deutschen Esperanto-Bundes sowie die Tagungen seiner Landes- und Fachverbände statt.
Herzberg am Harz ist Sitz des Interkulturellen Zentrums Herzberg, des Aus- und Fortbildungszentrums des Deutschen Esperanto-Bundes. Seit dem 12. Juli 2006 benutzt Herzberg den offiziellen Beinamen - die Esperanto-Stadt, in Esperanto: la Esperanto-urbo. Dafür stimmten alle vier Parteien des Stadtrates. Der Herzberger Bürgermeister Gerhard Walter erhielt daraufhin innerhalb weniger Wochen hunderte Glückwünsche aus aller Welt.
Kontakt:
Peter Zilvar, Interkulturelles Zentrum Herzberg, 37412 Herzberg am Harz - die Esperanto-Stadt,
Grubenhagenstr. 6, Telefon 05521-5983, Mobil 0162-9893142
esperanto-zentrum
web.de,
Netzauftritt des Zentrums
Netzseiten des Kongresses
Hier der Wortlaut der entsprechenden Programmpassage:
"Kulturelle Vielfalt ist lebendig und darf nicht auf reine Folklore
oder den Namensschutz von Camembert, Feta und Halloumi
reduziert werden. Basis und Ausdruck der kulturellen Vielfalt
sind die Sprachen Europas - nicht nur Sprachen der Mehrheitsgesellschaften,
sondern auch der Minderheiten sowie Esperanto
als internationale Sprache der Völkerverständigung. Mehrsprachigkeit
ist stark zu fördern."
Quelle:
http://www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Europawahlprogramm/Europawahlprogramm.pdf
Seite 135
43 Kinder zeigten, dass bei dieser "Internationalen Frühlingswoche" vor allem Familien vertreten sind, die auf eine Erziehung fern von Fremdenfurcht Wert legen und oft Esperanto als Zweitsprache verwenden. Die diesjährige Beteiligung war ein neuer Rekord, und man feierte gleichzeitig ein Jubiläum: Das PSI wurde vor 25 Jahren aus der Taufe gehoben. Die damaligen Gründer waren 2009 jetzt als Großelterngeneration zugegen.
Zu dem Programm trugen Gäste und Gastgeber aus ihren Kulturen bei, gemeinsam erkundete man auch den Oberharz mit seinen Bergen und Kulturstätten.
Näheres unter Netzauftritt des PSI.
Damit soll der wachsenden Flut von Anfragen begegnet werden, die von Ehrenamtlichen nicht mehr zu bewältigen ist. Zugleich wandelt sich der Bund von einem typischen Verein mit lokalen Stammtischen zu einem landesweiten Dienstleistungsunternehmen, das Lern- und Anwendungsmöglichkeiten der internationalen Sprache anbietet.
Leiter der neuen Geschäftsstelle in Henryk Wenzel, ein erfahrener Esperanto-Kenner, der auch gleichzeitig Kurse in Berlin anbietet. Die IT-Ausrüstung wurde von der 2008 gegründeten Familie-Fischer-Stiftung finanziert, deren jährliche Erträge zur Hälfte dem "Berlina Oficejo" zufließen. Den Hauptteil der finanziellen Basis machen aber weiter Mitgliedsbeiträge und Spenden aus.
Die Zimmer der Geschäftsstelle dienen zugleich auch der Deutschen Esperanto-Jugend als ihr Bundesbüro; ferner hat der Berliner Ortsverband des Deutschen Esperanto-Bundes, die Berliner Esperanto-Liga dort einen Teil ihrer Bibliothek untergebracht und nutzt die Wohnung auch als ihren Versammlungsraum.
Bundesvorsitzender Dr. Rudolf Fischer enthüllte zusammen mit Julia Hell (Deutsche Esperanto-Jugend) und Peter Kühnel (Esperanto-Liga Berlin) die Schilder im Eingangsbereich des renovierten Altbaus. Aber lange Zeit zum Feiern ließ man sich nicht. Dann tagte der Vorstand des Deutschen Esperanto-Bundes und besprach u.a. die gemeinsame Nutzung der Wohnung durch die drei Esperanto-Verbände.
Das Haus Einbecker Straße 36 ist im Besitz eines Esperanto-Freundes, der sich seit Jahren mit dem Gedanken trug, dort ein Zentrum einzurichten, das deutschlandweit wirksam sein sollte. 2005 kam es in der Umbauphase zu einem verheerenden Brand, der den Dachstuhl zerstörte und beinahe alle Pläne zunichte machte. Nur der unbeirrbare Glaube an seine Idee ließ den Besitzer und Bauherr durchhalten. Inzwischen konnte das Haus durch ein attraktives Dachgeschoss aufgestockt werden. Auch wenn die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen sind, ist das Haus inzwischen zum Großteil bezogen. Hof und Remise sollen zu einem lokalen Treffpunkt für Veranstaltungen der Berliner Esperanto-Liga gestaltet werden.
(EDE) Rechtzeitig vor Ablauf der Frist am 31. März hat die deutsche Sektion der Partei "Europa - Demokratie - Esperanto" (EDE) eine wichtige Hürde genommen: über 5.000 wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger haben sich mit ihrer Unterschrift dafür eingesetzt, dass diese Partei zur Wahl antreten darf, weit mehr, als für eine Kandidatur erforderlich.
EDE-Deutschland wird damit voraussichtlich an der Europawahl am 7. Juni teilnehmen und auf den Wahlzetteln zu finden sein. Um in das Europaparlament einziehen zu können, wird EDE-Deutschland dann zirka 1,2 Millionen Stimmen brauchen, wenn man von einer Wahlbeteiligung von etwa 40 Prozent ausgeht. Auch wenn dies als wenig realistisch erscheint, sichert die Teilnahme an der Wahl EDE ein großes Echo in den Medien und auch die Möglichkeit, Fernsehwerbung zu betreiben.
EDE will eine "realistische, pragmatische, praktische und dabei menschliche und lebensfrohe Politik" machen. Mit großem Engagement bereitet die Partei nun ihre Wahlkampagne vor - unter dem Motto: "EDE - damit Europa sich versteht".
Ulrich Matthias
Kontaktadressen: Dr. Ulrich Matthias, Telefon 0611 / 466712, ulrich.matthiast-online.de
EDE e.V., Manuel Cebulla (Vorsitzender), 0201-784536, m@cebulla-net.de, www.e-d-e.eu