Esperanto-Kultur
(Nützliche Verweise zur Esperanto-Kultur finden sich unten auf der Seite).
Ein wichtiger Bestandteil der Esperanto-Kultur sind die internationalen Esperanto-Treffen.
Die Bibel und der
Koran sind ebenso
wie Werke von
Shakespeare oder
Böll auf Esperanto
erschienen. Übersetzungen
von Werken
kleinerer Sprachen,
die noch nicht ins
Deutsche übertragen
wurden, machen Esperanto
zu einer kulturellen
Brückensprache.
Im Laufe der Zeit verfassten immer mehr Autoren ihre Werke auf Esperanto. Der Internationale Schriftstellerverband (PEN) würdigte die Originalliteratur, indem er 1993 eine Esperanto-Sektion aufnahm. Der Esperanto-Schriftsteller William Auld aus Schottland wurde 1999 und 2001 für den Literaturnobelpreis nominiert.
Die Rockgruppe
Persone aus Schweden
begeistert seit über 15
Jahren mit melodischen
Gitarren und herausragenden
Texten ihr Publikum. Die Liedermacher Ĵomart & Nataŝa, ursprünglich aus
Kasachstan
stammend, erfreuen sich insbesondere in Rußland
anhaltender Beliebtheit. Esperanto Desperado, eine
dänisch-bosnisch-polnische Gruppe, bietet eine bunte
Mischung an Stilrichtungen von Rock über Balladen
bis hin zu Ska - echte Weltmusik also!
Das Repertoire der Deutschen La Kuracistoj besteht aus Esperanto-Übersetzungen von Liedern, die ursprünglich von den Ärzten stammen. Der Musiker JoMo aus Südfrankreich singt außer in Esperanto noch in über 20 anderen Sprachen Lieder aus verschiedensten europäischen Ländern, während der US-Amerikaner Radikulo den Blues auf Esperanto hat. Die friesische Folkband Kajto lädt auf ihren Konzerten zum Mitsingen und Tanzen ein. Dennis Rocktamba aus der Demokratischen Republik Kongo erzählt in seinen Reggae-Liedern über die Welt aus der Perspektive eines Afrikaners.
Von den leicht beschwingten Stücken der brasilianischen
Gruppe Merlin bis zu den düsteren
Metalklängen von Krio de Morto aus Polen: In den
letzten Jahren ist die Esperanto-Musikszene facettenreicher
denn je geworden. Heute gibt es Symphonien
ebenso wie verschiedene
Varianten des Jazz; sanfte
Schlager sind genauso
vertreten wie laut dröhnender
Punk. Das 2003 erschienene
Album Elektronika Kompilo
bietet mit 10 Künstlern aus 8
europäischen und südamerikanischen
Ländern einen
Überblick über die neuen
elektronischen Musikstile. Eine
entscheidende Rolle bei der
Entstehung und Produktion
neuer CDs spielt die französische
Plattenfirma Vinilkosmo,
die sich ganz auf Esperantomusik spezialisiert hat.
Lebendig, modern, international
Esperanto ist eine Sprache, die für die Verständigung zwischen Menschen verschiedener Muttersprachen entwickelt wurde. Inzwischen wird Esperanto seit über 100 Jahren und in über 100 Ländern gesprochen. Es hat sich dabei Nationalsprachen im Ausdrucks-vermögen als ebenbürtig erwiesen - auch in Hinblick auf Gefühle und Humor.Ein wichtiger Bestandteil der Esperanto-Kultur sind die internationalen Esperanto-Treffen.
Literatur
Die Bibel und der
Koran sind ebenso
wie Werke von
Shakespeare oder
Böll auf Esperanto
erschienen. Übersetzungen
von Werken
kleinerer Sprachen,
die noch nicht ins
Deutsche übertragen
wurden, machen Esperanto
zu einer kulturellen
Brückensprache.Im Laufe der Zeit verfassten immer mehr Autoren ihre Werke auf Esperanto. Der Internationale Schriftstellerverband (PEN) würdigte die Originalliteratur, indem er 1993 eine Esperanto-Sektion aufnahm. Der Esperanto-Schriftsteller William Auld aus Schottland wurde 1999 und 2001 für den Literaturnobelpreis nominiert.
Musik
Die Rockgruppe
Persone aus Schweden
begeistert seit über 15
Jahren mit melodischen
Gitarren und herausragenden
Texten ihr Publikum. Die Liedermacher Ĵomart & Nataŝa, ursprünglich aus
Kasachstan
stammend, erfreuen sich insbesondere in Rußland
anhaltender Beliebtheit. Esperanto Desperado, eine
dänisch-bosnisch-polnische Gruppe, bietet eine bunte
Mischung an Stilrichtungen von Rock über Balladen
bis hin zu Ska - echte Weltmusik also!Das Repertoire der Deutschen La Kuracistoj besteht aus Esperanto-Übersetzungen von Liedern, die ursprünglich von den Ärzten stammen. Der Musiker JoMo aus Südfrankreich singt außer in Esperanto noch in über 20 anderen Sprachen Lieder aus verschiedensten europäischen Ländern, während der US-Amerikaner Radikulo den Blues auf Esperanto hat. Die friesische Folkband Kajto lädt auf ihren Konzerten zum Mitsingen und Tanzen ein. Dennis Rocktamba aus der Demokratischen Republik Kongo erzählt in seinen Reggae-Liedern über die Welt aus der Perspektive eines Afrikaners.
Von den leicht beschwingten Stücken der brasilianischen
Gruppe Merlin bis zu den düsteren
Metalklängen von Krio de Morto aus Polen: In den
letzten Jahren ist die Esperanto-Musikszene facettenreicher
denn je geworden. Heute gibt es Symphonien
ebenso wie verschiedene
Varianten des Jazz; sanfte
Schlager sind genauso
vertreten wie laut dröhnender
Punk. Das 2003 erschienene
Album Elektronika Kompilo
bietet mit 10 Künstlern aus 8
europäischen und südamerikanischen
Ländern einen
Überblick über die neuen
elektronischen Musikstile. Eine
entscheidende Rolle bei der
Entstehung und Produktion
neuer CDs spielt die französische
Plattenfirma Vinilkosmo,
die sich ganz auf Esperantomusik spezialisiert hat.
Theater
Beim Theater haben sich unterschiedliche Strömungen herausgebildet: Das Ensemble Kia koincido aus Deutschland spielt nur Stücke, die vorher von den Akteuren selbst übersetzt worden sind. In Italien sorgt seit vielen Jahren die Torina Nova Trupo (TNT) für Furore. Das erste Esperanto-Musical (Titel "Venu rapide, homoj!") wurde 1997 im Rahmen des Esperanto-Jugendweltkongresses aufgeführt. Der Studentische Esperanto-Klub aus Zagreb (Kroatien) schließlich hat sich mit seinem experimentellen, avantgardistischen Theater einen Namen gemacht.
Zeitschriften
Im Magazin Monato berichten Autoren aus aller Welt über Themen aus ihren Ländern. Längst existieren eigene Zeitschriften, die schwerpunktmäßig die verschiedenen Facetten der Esperantokultur betrachten. Literatura Foiro enthält Rezensionen von neuen Büchern und Tonträgern. Bei der in über 80 Ländern gelesenen rok-gazet² dreht sich alles um Musik.Kulturelle Veranstaltungen
Bei mehreren Esperantotreffen steht die Kultur ganz im Mittelpunkt, etwa beim Esperanto-Kulturfestival (KEF) in Skandinavien und ähnlichen Veranstaltungen in Rußland, Polen und Frankreich. Sie dienen nicht nur dazu, zahlreiche Konzerte, Theaterstücke und sonstige Präsentationen erleben zu können, sondern ermuntern die Teilnehmer auch selbst kreativ zu werden. Aus dem Gedanken- und Ideenaustausch der Künstler während dieser Treffen und den persönlichen Kontakten, die dort geknüpft werden, sind schon zahlreiche neue kulturelle Projekte hervorgegangen. Viele von ihnen werden auf Jugendtreffen einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt.Einige Verweise
- Le Monde Diplomatique auf Esperanto
- Esperanto-Magazin Monato
- Esperanto-Nachrichtenportal
- Esperanto Aktuell (Zeitschrift des Deutschen Esperanto-Bundes)
- ·kune· (Zeitschrift der Deutschen Esperanto-Jugend)
- Kostenlose Bücher im PDF-Format
- Liste einiger Esperanto-Radiosender
- Vinilkosmo (Plattenfirma für Esperantomusik)
- Kostenlose MP3s
Esperanto-Bücherdienste und Bibliotheken
Hier bekommt man Esperanto-Literatur (auch Lernmaterial etc.)