Esperanto ist eine Sprache, die zur Verständigung zwischen Menschen verschiedener Muttersprachen dienen soll.
Esperanto wurde von Dr. Lazarus Ludwig Zamenhof, einem Augenarzt jüdischer Abstammung aus Warschau, entworfen und 1887 mit einem Lehrbuch vorgestellt. Esperanto heißt eigentlich einfach nur "Lingvo Internacia" (Internationale Sprache); "Esperanto" (ein Hoffender) war das Pseudonym Zamenhofs, mit dem man aber bald seine Sprache selbst bezeichnete.
Mit dem Lehrbuch von Zamenhof haben bald viele Menschen Esperanto gelernt und sich zum ersten Mal 1905 in Boulogne-sur-Mer getroffen. Dort bestand das Esperanto seine Bewährungsprobe als gesprochene Sprache. Seitdem hat es über 80 weitere Esperanto-Weltkongresse gegeben: die letzten waren in Berlin, Tel Aviv, Zagreb, Fortaleza (Brasilien) und Göteborg. Der 89. "Universala Kongreso" fand dieses Jahr in Peking statt und der 90. 2005 kommt nach Wilnius/Litauen.
Esperanto ist ein Angebot zur Lösung des Verständigungsproblems in der Welt:
Als globales Ziel, sicher... wie der Fall des Eisernen Vorhangs.
Sprachen setzen sich nicht von selbst durch, sondern werden durch politische und wirtschaftliche Kräfte verbreitet.
Bis heute fördern die politisch mächtigen Länder nur ihre eigene Nationalsprache. Einer der Vorteile des Esperanto,
niemanden zu bevorzugen, wirkt sich so bei seiner Verbreitung zu seinem Nachteil aus.
Auch ohne den politischen Durchbruch lernen immer wieder aufgeschlossene Menschen Esperanto. Dafür gibt es verschiedene Gründe:
Text verfasst von Felix Zesch und Thomas Pusch
Solltest du noch weitere Fragen über Esperanto haben, so sieh dir diese Seite an: http://www.esperanto.de/dej/informoj/demandoj/