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Wie informiere ich richtig über Esperanto?
Achtung: der nachfolgende Text ist nicht ernst gemeint, sondern eine Satire!
Nach Murphys Gesetz / dem DEJ-Pressesprecher werden bei Zeitungsinterviews grundsätzlich immer jene Leute angesprochen, die überhaupt nichts von richtigem Informieren verstehen (siehe dazu auch Sikos Artikel in GEJ-Gazeto 1/93-6/96 und Koncize 1/93-6/96), so daß ein völlig falsches Bild von Esperanto und seinen Sprechern vermittelt wird. Daher ist es an der Zeit, endlich mal zu zeigen, wie man es richtig macht, findet "La Blinda Gardisto" und präsentiert einen Auszug aus einem Gespräch mit Ola V. Puko:
"Also gut: Esperanto ist eine künstliche Behelfssprache, die gut zu verstehen ist, weil es eine Art Mischmaschsprache und so ähnlich wie Italienisch oder Spanisch ist. Da Esperanto viel mehr Buchstaben als das deutsche Alphabet hat, kann man es ungefähr so sprechen wie schreiben, so daß es nur geringe Klangunterschiede zwischen Deutschen und Österreichern gibt. Man kann Esperanto sehr leicht lernen, sogar in fünf Minuten, vorausgesetzt, man beherrscht schon 40 andere Sprachen perfekt. Die auf 16 primitive Regeln beschränkte Grammatik ist fast ausnahmslos ohne Ausnahme. Viele Wörter kommen einem irgendwie bekannt vor, weil sie der Erfinder aus anderen Sprachen rausgeklaut hat. Das war der jüdische Okkultist Ludwig 'Lazy' Zamenhof, so ein Pole, der hat sich das ausgedacht. Man kann sagen, er war ein ziemliches Genie, denn sein Projekt ist ziemlich perfekt, naja, nicht ganz perfekt, aber doch ein bißchen perfekt schon.
Das Weltesperantistentum ist aufgeteilt in viele einzelne Landesverbände, die gezielter Propaganda machen und besser Geld 'besorgen' können. Der deutsche Esperanto-Verein heißt 'GAY'. Es gibt aber auch eine Liste von Leuten, auf deren Kosten man praktisch umsonst rumreisen kann, die 'Pasporta Servo'. Da stehen Adressen aus der ganzen Welt wie z.B. Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Luxemburg drauf.
Es gibt auch gelegentlich einige Treffen so wie das ISO. Das fand vor 40 Jahren schon mal statt, und das feiern wir dieses Jahr. 'ISO' steht für 'Interna Semajno', das bedeutet 'Internationales Seminar'. Da hört man sich von früh bis spät Vorträge an, manchmal sogar zu einem Thema.
Alle Esperantisten (Schätzungen variieren zwischen einem einzigen bis 10 Milliarden Sprechern) glauben, daß sich ihre Sprache im sogenannten 'Endsieg' gegenüber den anderen durchsetzt - und das bedeutet einen harten Konkurrenzkampf! Dennoch sind wir Esperantisten tolerant gegenüber Außenstehenden, vorausgesetzt, sie haben die gleiche Meinung wie wir.
DAS ist auch die internationale und völkerverbindende Idee des Esperanto!"
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