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Deutsches Esperanto-Institut
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Das Deutsche Esperanto-Institut (DEI) beschäftigt sich als Einrichtung der deutschen Esperanto-Bewegung (institutionalisiert im Deutschen Esperanto-Bund) mit den sprachlichen Aspekten des Esperanto, d.h. es nimmt in erster Linie sprachpflegerische Aufgaben wahr. Ausschlaggebend ist dabei der von der Esperanto-Akademie überwachte Sprachgebrauch, der geregelt ist durch die Norm des 1905 festgelegten "Fundaments", einer Grammatikskizze mit einem Beispielkorpus. Im Rahmen dieser Norm entwickelt sich die Sprache wie jede andere, jedoch soll von der Norm nicht abgewichen werden. Eine Sprachreform ist aus einsichtigen Gründen ausgeschlossen.
Im Einzelnen kommen dem Institut die folgenden Aufgaben zu, die von unabhängig arbeitenden Expertengruppen wahrgenommen werden:
Das Deutsche Esperanto-Institut führt drei Arten von Sprachprüfungen durch:
die Kursabschlussprüfung, die Sprachfähigkeitsprüfung und die höhere Sprachprüfung. Diese ermöglichen den formalen Nachweis von Esperanto-Kenntnissen. Die höhere Sprachprüfung kann durch eine Unterrichtsprobe für angehende Esperanto-Lehrer erweitert werden, so dass auch fachdidaktische Kenntnisse nachweisbar sind. Die Prüfungen werden von regionalen Prüfungskommissionen abgenommen. Meist finden sie im Rahmen von Esperanto-Veranstaltungen statt. Die Kursabschlussprüfung wird vom Kursleiter zusammen mit einem Beauftragten des Instituts am Ende eines Esperanto-Kurses durchgeführt.
Die Aktivitäten auf den einzelnen Fachgebieten werden durch Fachleiter koordiniert. Der Kreis der Fachleiter bildet den organisatorischen Kern des Instituts, das durch einen Direktor ehrenamtlich geleitet wird.
Das Institut arbeitet mit der Esperanto-Akademie zusammen, mit dem Verband der Esperanto-Lehrer und mit verschiedenen wissenschaftlichen Organisationen und Einrichtungen.
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Rudolf.Fischer |
2009-03-10 |